Wo beginnt Willkommenskultur?

Podiumsdiskussion - Gruppenbild

21.10.2014 Ergun Lümali, stellv. GBR-Vorsitzender der Daimler AG debattiert bei der Podiumsdiskussion in Stuttgart ausgerichtet vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und dem Auswärtigen Amt

Verantwortung und Offenheit - Wo beginnt Willkommenskultur?

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und das Auswärtige Amt hatten am 20.10.2014 im Rahmen des Projekts "Review 2014 - Außenpolitik Weiter Denken" zur öffentlichen Debatte über Erfordernisse einer "Willkommenskultur" in Deutschland eingeladen.

v.l.n.r.: Njeri Kinyanjui, Ergun Lümali und Dr. Frank-Walter Steinmeier

Teilnehmer des Podiums in den Stuttgarter Wagenhallen waren neben Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier u.a. Bilkay Öney, Ministerin für Integration des Landes Baden-Württemberg, die für den erkrankten Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann eingesprungen war und Ergun Lümali. Er ist einer der ganz wenigen Aufsichtsräte in den DAX-Unternehmen, die einen Migrationshintergrund haben.

Die Debatte auf dem Podium und mit den rund 400 Veranstaltungsteilnehmern befasste sich u.a. mit der Frage, was konkret getan werden kann, um qualifizierte Fachkräfte aus aller Welt für die Arbeit in Deutschland zu gewinnen.

Ergun Lümali

Ergun Lümali: "Ein Land und eine Industrie, die allen Beschäftigten attraktive Angebote zur Weiterbildung bereit stellt und ihnen die finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten gibt, diese auch wahrzunehmen, wird Fachkräfte aus dem In- und Ausland für sich gewinnen. Es ist entscheidend für die Stärke der deutschen Wirtschaft, dass hier Chancen zur Entwicklung und zum Aufstieg geboten werden - und das nicht nur denen, die bereits qualifiziert sind."

Podiumsdiskussion

Er machte unter viel Beifall deutlich, dass es nicht ausreichend sei, die dringend benötigten qualifizierten Fachkräfte aus dem Ausland herzlich willkommen zu heißen. Auch die rund 16 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln die bereits in Deutschland leben, sollten sich hier angenommen und integriert fühlen. Eine "Willkommenskultur" sei nicht teilbar in Migranten erster und zweiter Klasse. Unternehmen wie Daimler - wie auch die gesamte Wirtschaft - seien hier deutlich weiter als viele andere Bereiche des öffentlichen Lebens.

Daimler begreife Diversity als einen strategischen Erfolgsfaktor. Er selbst habe durch die herzliche Aufnahme in seiner Heimatgemeinde und fairen Chancen bei Daimler und seiner IG Metall die Möglichkeit gehabt, seinen Weg zu gehen. Dies wünsche er auch allen anderen - neuen wie "alteingessenen" - Arbeitnehmern.

Fotos: Björn Hänssle, Institut für Auslandsbeziehungen

Anhänge:

Ergun Lümali und Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen Amts

Ergun Lümali und Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen Amts

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v.l.n.r: Grätz, Kärcher, Öney, Lümali, Seiler-Albring, Dr. Steinmeier, Kinyanjui, Koktsidou

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Podiumsdiskussion

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v.l.n.r.: Öney, Kinyanjui, Lümali, Kärcher

v.l.n.r.: Öney, Kinyanjui, Lümali, Kärcher

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Teilnehmer bei der Diskussion in den Wagenhallen Stuttgart

Teilnehmer bei der Diskussion in den Wagenhallen Stuttgart

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Podiumsdiskussion

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Stuttgarter Wagenhallen voll besetzt

Stuttgarter Wagenhallen voll besetzt

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Bilkay Öney und Ergun Lümali

Bilkay Öney und Ergun Lümali

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Letzte Änderung: 22.10.2014