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IG Metall Stuttgart

IG Metall Verwaltungsstelle Stuttgart

IG Metall

100 Jahre Frauenwahlrecht

C: IG Metall Stuttgart

16.03.2018 Gelungener Festakt der IG Metall Stuttgart mit über 100 Teilnehmerinnen und einer beeindruckenden Festrede von Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall

Ein Meilenstein in der Geschichte der Frauenbewegung ist die Einführung des Wahlrechts. Vor 100 Jahren setzten engagierte Frauen dieses Recht durch. Im November 1918 erhielten die Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Seitdem können Sie wählen und gewählt werden. Generationen haben dafür gekämpft. Der Widerstand seitens der Gegner war immens und der Glaube an die Minderwertigkeit von Frauen hielt sich lange Zeit hartnäckig.

Festakt "100 Jahre Frauenwahlrecht"

Anlässlich des bevorstehenden einhundertsten Jubiläums zur Einführung des Frauenwahlrechts folgten am Donnerstagabend mehr als 100 Gäste der Einladung des Ortsfrauenausschusses der IG Metall Stuttgart zu einem Festakt "100 Jahre Frauenwahlrecht", um der Frage nachzugehen, was Frauen hundert Jahre später mit diesem Erfolg verbinden. Was hat sich zwischenzeitlich geändert? Begrüßt wurden die Gäste von Uwe Meinhardt, dem Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Stuttgart.

Christiane Benner, 2. Vorsitzende der IG Metall

Die Festansprache hielt die Zweite Vorsitzende der IG Metall Christiane Benner und erinnerte: "Wir sollten nicht vergessen: Die gleichstellungspolitischen Errungenschaften haben wir nicht geschenkt bekommen, sondern erstritten. Das verdanken wir den vielen Frauen, die nicht lockergelassen haben."

Ein großer Schritt für mehr Gleichstellung stellt auch der in der Metall- und Elektroindustrie abgeschlossene Tarifvertrag mit dem Anspruch auf verkürzte Vollzeit sowie dem Recht auf Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit dar. So bleibt niemand nach der Reduzierung der Arbeitszeit in der "Teilzeitfalle" stecken, in der bisher vor allem Frauen gefangen sind. Durch das gesicherte Rückkehrrecht zur ursprünglichen Arbeitszeit wird der oft gefürchtete Karriereknick eher vermieden. Für Frauen - und Männer - wird es damit leichter, zeitweise kürzer zu arbeiten.

Clara Zetkin - verkörpert durch Maja Riepl-Schmidt

Clara Zetkin - verkörpert durch die Historikerin Maja Riepl-Schmidt - berichtete eindrucksvoll über die Anfänge der Frauenbewegung in Deutschland und stellte ihre Mitstreiterinnen vor. Der Ortsfrauenausschuss stellte den Protestmarsch der Frauen authentisch kostümiert nach. An den Wänden des Atriums wurde mit einer "kleinen Ausstellung" das historische Engagement - politischer Frauen - sicht- und erlebbar gemacht.

Noch weit entfernt

Dennoch zeigt der neue Bericht der EU-Kommission, dass Frauen und Männer in Europa von einer echten Gleichberechtigung noch ziemlich weit entfernt sind. Die Mehrheit der Frauen ist nach wie vor für Haushalt und Familie zuständig. Und Frauen verdienen in vielen Bereichen noch immer weniger als Männer, obwohl sie den gleichen Job machen.

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Impressionen Festakt 100 Jahre Frauenwahlrecht

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Pressemeldung der IG Metall Stuttgart

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Letzte Änderung: 19.03.2018

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